27.09.2015 - Eckhart Försterling & Clotilde von Grafenstein

Reisebericht aus Thailand


Ihr Lieben alle,
 
dieses Mal kommt ein Lebenszeichen von uns aus Thailand, wo wir auf unserem Weg nach Australien knapp drei Wochen Station machen.

Ich sitze auf dem Balkon unseres Häuschens direkt am Strand in einer kleinen Bucht auf der Insel Ko Phangan und sehe gerade die Fähre vorbeiziehen, mit der wir morgen nach Ko Samui und von da aus mit dem Flieger nach Bangkok reisen werden. Wir hatten mit der Wahl unserer Herbergen auf allen drei Inseln, die dritte ist Ko Tao, großes Glück.

Hier auf Phangan ist es ganz entspannt, kein Trubel, aber wenn man will, kann man etwas unternehmen. Die Insel ist zwar berühmt für ihre Fulmoonparties und jetzt auch Halfmoonparties, wo es hoch hergeht, aber da müssen wir Alte ja nicht hingehen. Wir haben die Insel mit dem Roller erkundet und sind jedesmal zufrieden in unsere Bucht zurückgekommen. Das Wasser ist nicht ganz ideal zum Schwimmen, weil es bei Ebbe recht flach ist, aber mit den Schwimmbrillen kann man Steinen und kratzenden Pflanzen ausweichen.

Hier und auch bei den zwei anderen Inseln gab es auf unseren Seiten auch bei schlechtem Wetter keine großen Wellen, so dass man immer ins warme Wasser gehen konnte.

Das war besonders wichtig auf der kleinsten Insel Tao, auf die wir schon bei rauher See übersetzten und wo es auch drei Tage lang heftig geregnet hat. Wir hatten dort eine Hütte mitten im dichten Dschungel (tropf, tropf und dunkel), recht spartanisch eingerichtet ohne Schrank und Stuhl und mit einem Eichhörnchen auf,im Dach, aber hatten das Glück, dass wir in der einzigen Bucht waren, von der man vom Strand aus schnorcheln konnte (Ko Tao ist berühmt für seine guten Tauch- und Schorchelgründe). Wenn wir das nicht gehabt hätten, wäre das schlechte Wetter viel schlimmer gewesen, weil auch die Schnorchelausflüge rund um die Insel flach fielen, aber in unserer Bucht konnte man auch bei Regen einigermaßen schnorcheln und viele Fische sehen. Die Korallen allerdings waren nicht so bunt wie in Australien.

Unsere erste Station auf Ko Samui, der touristischsten dieser drei Inseln, hatten wir so ausgesucht, dass man baden konnte, denn an manchen Stellen geht es bei Ebbe gar nicht. Am Lamai Beach hatten wir vorne einen weiten Strand und das Hotelrestaurant und hinten lebhaftes Treiben auf der Straße und gute Ausflugsmöglichkeiten. Den Samstagsmarkt mit vielen Essständen besuchten nicht nur die Fremden, sondern auch viele Thailänder.

Morgen ist unser Inselaufenthalt zu Ende und wir fliegen nach Bangkok, wo wir vier Tage bleiben, bevor es nach Westaustralien weitergeht.
 
Lasst Euch herzlich grüßen
von Eckhart und Clothilde

Siehe dazu auch die Fotoseite