26.09.2012 - Doch noch ein Beitrag: Auvergne
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Ehemaligentreffen in der Auvergne 1.-3.9.12
Da die Schule mit dem Abschalten unserer Website doch nicht so schnell ist, können wir noch einen Bericht über unser Auvergne-Treffen hier unterbringen Wir reisten aus den verschiedensten Ecken Europas an, den weitesten Weg hatten die Engländer. Das Wetter hatte sich nach 2 Tagen Sturm und Regen gebessert, aber es war noch ziemlich kalt, als wir Samstag 1.September am wunderschön gelegenen Lac Aydat ankamen; dieser Vulkansee liegt in der Nähe von Clermont-Ferrand und von Le Crest, dem Heimatort von Hélène Lazzaro. Die einen blieben mit Wohnwagen auf dem Campingplatz, andere mieteten sich in hübschen Holzhäuschen in einem Feriendorf ein, einige nahmen Gästezimmer und die ganz Glücklichen wohnten direkt bei Hélène. Bei ihr gab es gleich von 13.00 Uhr an einen herzlichen Empfang mit selbst zubereiteten Köstlichkeiten.

Am Abend trafen wir uns bei einer Weinprobe und anschließend gab es im Gemeindesaal von Le Crest ein großes Essen: Ein tolles Buffet von Hélènes Metzger und als Krönung 2 riesige Torten mit einer Gratulation zum 35-jährigen Jubiläum der Europäischen Schule München (Bild 1) – wir Ehemaligen haben daran gedacht! Die Stimmung war prächtig und stieg noch, als Jos mit einem Beitrag die verschiedenen Direktoren der ESM karikierte.

Am Sonntag 2.September großes Programm: Durch die eindrucksvolle Vulkanlandschaft ging es zunächst zu den Felsen von Tulière und Sanadoire , dann zum Lac Guéry , zum Puy de Sancy (mit 1885 m der höchste Berg der Auvergne), dessen Gipfel aber in den Wolken war. Dann bei Sonnenschein am Lac Chambon ein Picknick vom Feinsten mit Wurst- und Käsespezialitäten aus der Auvergne und Jean-Marie, der unerschrocken ein Bad in diesem See nahm. Nachmittags machten wir einen Spaziergang um einen weiteren Vulkansee, den Lac Pavin. Und zum Schluss noch Kultur: Besichtigung der romanischen Kirche Saint Nectaire.

Hier noch zu diesem Tag der zusammenfassende Bericht von Jos!
Sonntag, den 2. September
- 8.00 Ich höre die Kinder vom Zelt nebenan, sind offensichtlich nicht erfroren.
- 9.45 Wir verstehen den Verkehrsregler nicht und er uns nicht, also dürfen wir weiter fahren.
- 9.55 Start der Tour de France 2013 ist nach Aydat vorverlegt.
- 10.43 Bei Roche Sanadoire stellt sich heraus, dass die Geologen keine Geologen sind. Jetzt bin ich mir sicher, was ich schon immer vermutet habe: Die Studienreise bei Geo Vertiefung waren nicht für die Schüler, aber für die Lehrer.
- 11.18 Der Puy de Sancy hat doch einen Gipfel.
- 13.12 Heute passiert die Tour de France doch nicht den Col de Saint Robert.
- 13.53 Picknick beim Lac Chambon. Hélène macht sich Sorgen ob das Essen reicht.(Bild 3).
- 14.08 Picknick beendet. Hèlène hat noch bis zum 17. September Vorrat.

- 14.31 Fürs erste Mal nach der Wahl in Baden-Württemberg macht Grün etwas Wichtiges. Der grüne Pulli von Jürgen Braun schirmt Jean-Marie ab und rettet so die Ehe von der zuguckenden französischen Frau.
- 14.48 Das Wetter irrt sich: Es ist sogar 17 Grad warm!
- 14.50 Irrtum wieder behoben.
- 14.55 Im Lac Pavin darf Jean-Marie nicht mit und nicht ohne Hose schwimmen.
- 15.43 Gil absolviert die Strecke um den Lac Pavin in Bestzeit, 43 Minuten
- 16.22 Rose Marie versucht die Bestzeit zu unterbieten; es misslingt (geht vorübergehend verloren).
- 16.45 Enttäuschung. Der Stuhl vom Pabst in der Kirche von Saint Nectaire ist und bleibt leer.
- 17.03 Alice versucht in der Spur von Chris Run Hamilton zu bleiben auf der Strecke von St Nectaire nach Rouillas-Bas. Fast gelungen, nur 12,5 Km Rückstand.
- 20.00 Alle sind guter Stimmung beim Essen.

Beim Abendessen am Lac Aydat im Restaurant „Le Cygne“ sangen Hélène und Jean-Marie unter anderem das wunderschöne „Chanson pour l’Auvergnat“ von Gorges Brassens.

Montag 3.September ging es zum Volcan de Lemptégy.(Bild 5) Bei einer Führung erfuhren wir viel über Vulkanismus in der Auvergne. Am Nachmittag lernten wir Clermont-Ferrand kennen (Bild 6)und gegen Abend fuhren wir mit der Zahnradbahn auf den Puy de Dôme – weite Sicht auf die Vulkankette und Clermont-Ferrand.

Zum Abschluss unseres Treffens gab es ein Abendessen mit auvergnatischen Spezialitäten in der „Crêperie Le 1513“ im alten Clermont.
So hat Hélène die 2 „Points forts“ des Wochenendes bestens organisiert: Die Landschaft mit Vulkanen und Seen und die romanischen Kirchen, die zu den wichtigsten auf dem Jakobsweg gehören. „Ich finde, unsere Treffen werden jedes Mal herzlicher und humorvoller. Genossen habe ich auch, im "wirklichen" unverfälschten Frankreich Ferien zu machen“, schrieb Rosmarie.
Danke Hélène!

Ein Ausblick auf unser nächstes Treffen in 2 Jahren:
Freiburg im Breisgau, bei Jürgen und Sophie Braun Ein anderes Angebot kam von Marie-Cécile Rheinwald: Mont St.Michel in Frankreich.
Noch ein Wunsch wurde vorgetragen: Treffen mal wieder in München, möglichst nächstes Jahr!

Mit herzlichen Grüßen an alle Ehemaligen
Marianne